Prostata-MRT / mpMRT

Prostata-MRT / mpMRT

Die multiparametrische MRT der Prostata (mpMRT) ist ein etabliertes Verfahren zur nicht-invasiven Untersuchung der Prostata (Vorsteherdrüse). Mit der Prostata-MRT kann eine aggressive Tumorerkrankung der Prostata mit hoher diagnostischer Sicherheit ausgeschlossen werden.

Was kann die mpMRT der Prostata leisten?

  • Abklärung unklare PSA-Wert-Erhöhung
  • Detektion von bösartigen Prostataerkrankungen
  • Diagnose und Verlaufsbeurteilung von entzündlichen Veränderungen der Prostata
  • Unterstützung des Urologen bei der Probenentnahme aus der Prostata (MRT-gesteuerte Fusionsbiopsie: gezielte Entnahme einer Probe aus dem in der MRT auffälligen Areal der Prostata)
  • Unterstützung der Verlaufsbeurteilung als Therapieoption bei niedrig malignen Prostatakarzinomen (Aktive Überwachung/active surveillance)

Geräteausstattung und Expertise im Radiologikum Krefeld

Die mpMRT der Prostata ist eine anspruchsvolle Untersuchung. Wir führen die mpMRT an einem modernen 1,5T-Magnetresonanztomographen der Firma Siemens Healthineers durch (MAGNETOM Aera), welcher eine präzise Diagnostik ermöglicht. Unsere Ärzte verfügen über eine langjährige Erfahrung in der kardiovaskulären Bildgebung (mit der Q2-Zertifizierung mpMRT der Deutschen Röntgengesellschaft ist die höchstmögliche Qualifikationsstufe vorhanden).

Wir führen eine standardisierte Befundung durch unter Verwendung der PI-RADS-Systematik. Auf Wunsch des Zuweisers erstellen wir bei auffälligen Befunden gerne eine Regionenkarte.

Wie läuft eine mpMRT-Untersuchung im Radiologikum Krefeld ab?

Nach dem Aufklärungsgespräch wird ein venöser Zugang gelegt. Anschließend werden Sie auf dem bequemen Untersuchungstisch in das MRT-Gerät gefahren. Unsere medizinisch-technischen Mitarbeiter sind sehr erfahren in der einfühlsamen Betreuung von Patienten mit Platzangst. Die Verabreichung von Beruhigungsmitteln ist daher in der Regel nicht notwendig. Die Untersuchung ca. 30 Minuten. Während der Untersuchung wird Ihnen ein MRT-Kontrastmittel verabreicht (entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Röntgengesellschaft), hierdurch wird die Genauigkeit der Untersuchung erhöht. Prinzipiell kann die MRT auch ohne Kontrastmittel durchgeführt werden.

Die Einführung eines Objektes in den Enddarm (Endorektalspule) ist heute nicht mehr notwendig.

Nach der Untersuchung werden die Ergebnisse der Untersuchungen mit Ihnen persönlich besprochen.

Was ist zur Vorbereitung wichtig?

Bitte informieren Sie uns vorab wenn folgende Vorerkrankungen vorliegen:

  • Kontrastmittelallergie auf MRT-Kontrastmittel
  • Nierenerkrankung

Werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen?

  • PKV: Die privaten Krankenversicherer erstatten die Kosten für die mpMRT in der Regel problemlos. Gerne erstellen wir für Sie einen Kostenvoranschlag.
  • GKV: Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten bislang in der Regel nicht. Wir sind trotzdem bemüht auch GKV-Patienten eine mpMRT der Prostata zu ermöglichen. Bitte sprechen Sie uns an.

MRT-HERZ

mpMRT der Prostata: Die Prostata wird mit verschiedenen MRT-Sequenzen untersucht. Hier ein auffälliges Areal in der Transitionszone links (PI-RADS 5).